Jeremias Kägi

Jeremias Kägi studierte Medizin in Zürich. Sein Postdoktorat absolvierte er an der Harvard Medical School in Boston und am Carlsberg Laboratorium in Kopenhagen. Nach der Ernennung zum Assistenzprofessor für Medizin an der Harvard Medical School wurde er 1970 an die Universität Zürich berufen. Von 1973 bis 1991 leitete Jeremias Kägi erst als Kodirektor und von 1991 bis 1997 als Direktor das Biochemische Institut. In seine Amtszeit fielen die Neugestaltung des Biochemieunterrichts für Medizinstudierende und die Einführung des Biochemie-Diplomstudienganges für Naturwissenschaftler. Zudem trug er massgeblich zur Entwicklung des Instituts zu einem international anerkannten Forschungsplatz für Biochemie bei.

In seiner Forschungstätigkeit befasste er sich hauptsächlich mit der Struktur, Funktion und Evolution des ubiquitär vorkommenden Metallspeicherproteins Metallothionein. Mit Isotopenaustauschstudien erbrachte er im Weiteren frühe physikalische Hinweise auf eine funktionsbezogene Flexibilität von Proteinen.

Tabellarischer Lebenslauf in Englisch

Publikationen